Verbandsklasse – Sensationeller Sieg der RSG 1 beim SV Hansa Dortmund 3

Wer hätte das gedacht? Die RSG reist ohne die beiden ersten Bretter zum nominell stärksten Team der Liga und setzt sich knapp mit 4,5:3,5 gegen das zuvor verlustpunktfreie Team des SC Hansa Dortmund 3 durch. Marcus Henn hatte die Aufgabe, am 1.Brett zu spielen. Mit einem Sieg zeigte er, dass er zurecht an einem hohen Brett in der Mannschaft aufgestellt wurde. Felix Gerlach rückte ans 3.Brett und holte ein erfreuliches Remis. An den hinteren Brettern ist unsere Mannschaft besonder gut aufgestellt und dies hat sie diesmal mit Bravour unter Beweis gestellt. Rolf Jungbluth, Peter Buchholz und Alexander Multhaup gewannen allesamt ihre Partien und machten den im Vorfeld kaum für möglich gehaltenen Sieg perfekt!    —> RSG1-Teamseite    —> Ergebnisportal   —> Bericht Hansa Dortmund

Br. Rangnr. SC Hansa Dortmund 3 Rangnr. Recklinghäuser SG Läufer-Ost 1 3,5:4,5
1 18 Kloster, Josef 3 Henn, Marcus 0:1
2 21 Schiefelbusch, Dirk 4 Kleiner, Tom 1:0
3 22 Dawid, Adalbert 5 Gerlach, Felix Tobias ½:½
4 23 Seitz, Simon 6 Herud, Martin 1:0
5 24 Brockmann, Fabian 7 Schöbel, Frank 1:0
6 3001 Rumpf, Thomas 8 Jungbluth, Rolf 0:1
7 3002 Begna, Bozidar 1001 Buchholz, Peter 0:1
8 3003 Werner, Patrick 1002 Multhaup, Alexander 0:1

5 Comments

  1. Django sagt:

    Da war reichlich Glück im Spiel, hätte auch anders ausgehen können.
    Aber am dritten Spieltag sind wir belohnt worden:
    – für den Ärger vom zweiten Kampf
    – für das Reinhängen aller Spieler am Sonntag in ihre Partien.

    Psychologisch sehr wichtig war, dass wir früh deutlich in Führung gegangen sind.
    Ich gebe zu, dass ich den Sieg von Alex zwischendurch nicht erträumt hatte, aber er war der Erste, der den Sack siegreich zugemacht hat in einem Endspiel, wo er plötzlich einen unbremsbaren Bauern hatte.
    Bei mir war nach wiedermal verkorkster Eröffnung es der Gegner, der erst rumzauderte, meinte endlos Zeit zu haben, keinen konkreten Plan hatte und dann später konsequent, aber taktisch fehlerhaft, weil nur vier Halbzüge weit vorausberechnet, einen Bauern mitnahm, um dann dafür erst mit einem Wanderkönig und dann mit einer Null bestraft zu werden.
    Doc war m.E. dauernd etwas unter Druck, dafür aber Markus seit der Eröffnung immer stategisch überlegen.
    Beides führte dann nach gut 4 Stunden zu einer 3:1-Führung für uns.
    Dass dann bei Felix und seinem Gegner in nicht eindeutiger Stellung die Uhr den Dienst versagte, passte irgendwie zur Saison 🙂 Angesichts des entstehendem Durcheinanders von 10-15 Minuten darum, wie man nun eine Ersatzuhr zur Fortsetzung flottbekommt, war der Gegner entnervt zu einem Remisangebot bereit. => 3,5-1,5
    Martin hatte in einer für ihn typischen Partie erst Material “auf Chance” gegeben, dann eine ungleiche Materialverteilung Doppeltürme plus Läufer gegen Dame und Läufer auf dem Brett und suchte nach (Entschuldungung, Martin) Pfuschchancen, was ihm aber letztlich nicht gelang als der Gegner zum Bauernschmaus überging mit der aktiven Dame.
    Holz hatte nachdem er seinen Gener zunächst überspielt hatte, den Faden verloren und stand sicher nicht besser sondern m.E. zwischendurch bedenklich, bis der Gegner konsequent Richtung Endspiel vereinfachte. Wo Holz ihm aber demonstriert, dass ein zentral postierte Springer deutlich besser ist als ein Läufer der falschen Farbe, wenn ansonsten nur noch Bauern auf dem Brett verbleiben. Wozu Routine doch gut ist, es gibt Dinge die verlernt man nicht…
    Und Tom musste letztlich dann resignieren, weil der Raumvorteil des Gegners dazu führte dass dieser seine Figuren besser koordinieren konnte und zum Schluss etwas vom eingepferchten Material flöten ging.
    Aber es war rund um die Uhr spannend und eng!

    Schön und ein gutes Zeichen fand ich am Sonntag auch, dass wir alle in Dortmund geblieben sind, bis die letzte Pasrtie beendet war.
    Okay, okay, da Holz als zweiter Fahrer diese letzte Partie hatte, war das zum Teil schon zwingend vorgezeichnet, aber auch mich als zweiten Fahrer hat kein Einziger des Teams angesprochen, ob wir nicht schon fahren könnten.

    Der Sonntag war also ein Lichtblick, in vielerlei Hinsicht.
    Ob wir nun damit uns wieder eingeschaltet haben in den Aufstiegskampf oder zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg gesammelt haben, ist nun eine Mentalitätsfrage des Beurteilenden 😉

    • Woodstock sagt:

      Richtig, da war Glück im Spiel…. Aber das Glück ist mit den Tüchtigen 🙂 Ich hatte das Gefühl, dass sich alle richtig reingehangen haben. Grosses Lob an alle, aber insbesondere Alex und an Martin. Bei Alex hatte ich nach einer halben Stunde den Eindruck, dass das nix wird. Aber er spielte (und kämpfte !) unverdrossen weiter und siehe da – er gewann! Martin hatte etwas Pech aber er kämpfte ebenfalls aufopferungsvoll für die Mannschaft. Ich selber habe die Partie mit der Engine von Chessbase nachgespielt. Interessant, was man alles nicht (!) sieht…. Nach der Partie habe ich gesagt, dass ndspiel ist relativ einfach gewonnen, nach der Analyse mit Chessbase bin ich mit nicht mehr so sicher….Egal, gekämpft und wir haben gewonnen – darauf lässt sich doch aufbauen, oder?

    • Heiko sagt:

      “Dass dann bei Felix und seinem Gegner in nicht eindeutiger Stellung die Uhr den Dienst versagte, passte irgendwie zur Saison 🙂 Angesichts des entstehendem Durcheinanders von 10-15 Minuten darum, wie man nun eine Ersatzuhr zur Fortsetzung flottbekommt, war der Gegner entnervt zu einem Remisangebot bereit. => 3,5-1,5”

      Hahaha!! Ich habe gerade die Schlussstellung gesehen. Felix steht glatt auf Gewinn!! Ich dachte, wir hätten hier einen halben Punkt Geschenkt bekommen. Stattdessen haben wir einen verschenkt.

  2. Heiko sagt:

    Ich bin sprachlos…

  3. marc sagt:

    4,5 – 3,5 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch