Die Zweite stellt die Weichen für den Aufstieg in die Bezirksliga

Eine klare Sache war der Kampf gegen die ersatzgeschwächten Schachfreunde vom SV Unser Fritz. Deutlich mit 6:2 gewann die RSG 2 und hat sich damit auf Platz 2 in der 1.Bezirksklasse vorgeschoben. Bei nur noch zwei anstehenden Spieltagen ist der Aufstieg in die Bezirksliga in greifbare Nähe gerückt, zumal gestern fleißig Brettpunkte gesammelt wurden.    —> zum Ergebnisportal

Br. Rnr. SV Unser Fritz 3 Rnr. Recklinghäuser SG Läufer-Ost 2 2:6
1 18 Matrisch, Gerd 9 Balke, Heinrich-Christian 0:1
2 19 Deflieze, Ulrich 10 Hillebrand, Elmar 1:0
3 20 Kanther, Herbert 11 Hofmann, Nicolas 0:1
4 23 Buchhop, Rainer 13 Bruder, Florian 0:1
5 24 Pohl, Markus 14 Schulz, Peter ½:½
6 26 Fernkorn, Sebastian 15 Schedlbauer, Daniel ½:½
7 27 Engelmann, Chris 16 Seifert, Uwe 0:1
8 30 Kiwitz, Henri 2001 Jaust, Marc 0:1

5 Comments

  1. Peater sagt:

    Kleine Ergänzung: Mein Gegner Markus Pohl als Schwarzer und ich waren zeitlich fast immer pari und am Schluss beide etwas in Zeit-Not.

    Wir haben die Partie quasi im End-Stadium des Mittel-Spiels beendet. Nach nur 22 Zügen) hatte ich noch 7 Minuten und er 10. Ich stand in der Tartakower-Variante des Damen-Gambits von Beginn an sehr aktiv. Mein Gegner hatte wenig Luft, um seine Figuren wirkungsvoll zu postierenn. Der Läufer auf b7 und der Springer auf f6 war noch seine gefährlichsten Figuren, da sie ihm bei einem zu frühen Zentrums-Durchbruch meinerseits gutes Gegenspiel beschert hätten. Meine Bauern standen auf c3, d4, e4 und f4, auch die Figuren wirkten sehr gut auf’s Zentrum. Seine zwar auch, aber deutlich passiver.

    Es ergab sich dennoch keine Möglichkeit für mich, am einem der beiden Flügel anzugreifen, alles rankte sich nur ums Zentrum. Auf den allerletzten Drücker riskierte er dann c5, da ich unmittelbar vor dem Durchbruch stand und bot mir dann auch Remis an, was ich dann mit jeweils noch 20 Minuten auf der Uhr erstmal ablehnte, zumal ich ja die konfortablere Stellung hatte, bei permanent materiellem Gleichstand. Sein F6-Springer versuchte dann, über g4 in meine Stellung einzudringen, was ich auch absichtlich zuließ, um ihn nach e3 zu locken. Dort ankommend, wähnte ich ihn in der vorherigen Berechnung ohne Rückzugs-Feld, übersah aber, dass er noch kraftvoll c4 nachziehen konnte, vom Se3 gedeckt. Diese Gabel gegen meine Dame auf b3 und den Läufer auf e3 machte mir keine Sorgen und ich spielte bei nur noch 8 Minuten releativ schnell Sf3-e5 mit Gegen-Angriff auf seine De7. Irgendwie stand auf einmal das ganze Brett in Flammen. Ich wusste, dass ihn das Durchrechnen ordentlich Zeit kosten würde. So kam er von 14 auf 10 Minten runter und war diesbzgl. wieder in Reichweite für mich. Bei der “schlimmsten” Abwicklung hätte ich 1 Bauern verloren, aber mit guten Angriffs-Möglichkeiten. Zuerst brachte er seine Dame in Sicherheit, dann musste ich es. Seine stand dabei auf c7 aber wirkungsvoller als meine auf b2. Ich erlaubte ihm daraufhin das Schlagen meines Ld3 mit seinem c-Bauern und nahm dafür mit dem Turm den Se3 mit sofortigem Angriff auf jenen c-Bauern, der schwer für ihn zuhalten gewesen wäre. Dann habe ich Remis angeboten, was er ohne eine Sekunde zu zögern annahm und erstmal erleichtert tief durchatmete.

    Ich fühlte mich wegen der aktiveren Stellung die ganze Zeit ziemlich gut und hatte eine Spiel-Idee, gepaart mit dem Gefühl, diese Partie nicht verlieren zu können. Und wenn sowas der Fall ist, verbrauche ich deutlich weniger Zeit. Und es bleibt dabei, dass ich gegen nominell stärkere Gegner fast immer bessere und auch offensiv-kreativere Partien spiele. Da Markus Pohl 100 Punkte mehr hatte, brachte mir das immerhin einen kleinen DWZ-Zuwachs.

    @Nicolas: Echt klasse, wie Du den alt-ehrwürdigen Dr. Kanther zerlegt hast! Immer, wenn ich bei Dir am Brett stand, juckte es mir in den Fingern, für Dich weiterspielen zu wollen!

  2. Elmar sagt:

    Nicolas und Florian haben sehr souverän ihre Partien nach Hause gebracht, Uwe gewann erst ne Figur, dann auch mindestens einen Bauern- 3 : 0.
    Marc´s Partie war unspektakulär, zog sich hin, letztendlich brach nach einem unkorrekten Figurenopfer des Gegners´Stellung zusammen.Etwas Spannung kam trotz des 4 : 0 noch auf, bei Peter und Daniel spielte der Zeitfaktor eine gewisse Rolle,beide remis…Daniels Stellung kann ich da nicht so gut beurteilen.Ich hatte von vornherein kein gutes Gefühl, ein Läufer aus dem Nichts kostete ne Qualität, der Rest war Schweigen. Heinrich lehnte ein Remisangebot ab und konnte dank jahrelangem Endspieltraining seine Bauern durchbringen… Kompliment an die Mannschaft, das hätte ich vor der Saison nicht so erwartet.

  3. Django sagt:

    Gratulation auch von mir!!! Solide Sache, Jungs!

  4. Marcus sagt:

    super Leistung 🙂

  5. Doc sagt:

    Sieg und somit 2, find ich gut–Glückwunsch.