Die erste Mannschaft wahrt ihre Aufstiegschance

Br. Rangnr. Recklinghäuser SG Läufer-Ost 1 Rangnr. SG Mengede 1 6,5:1,5
1 2 Rolf, Jan 2 Weinert, Christian 1:0
2 3 Henn, Marcus 3 Delvos, Thorsten 0:1
3 6 Herud, Martin 4 Schneider, Markus 1:0
4 8 Jungbluth, Rolf 5 Malstädt, Frank 1:0
5 1002 Multhaup, Alexander 6 Wiktor, Reinhard 1:0
6 10 Hillebrand, Elmar 7 Bork, Sophie 1:0
7 12 Breuckmann, Walter 8 Ewers, Christian ½:½
8 15 Schedlbauer, Daniel 12 Volmer, Martin 1:0

11 Comments

  1. Marcus sagt:

    Wo Elmar es anspricht:
    Wer mag denn am Freitag, 10. April, etwas vortragen?

    Heiko hat bei seinem Turnier sicherlich die ein oder andere Partie gespielt. Ich könnte etwas zur Sämisch Variante im Königsinder erzählen, nachdem ich es 2mal in dieser Saison auf dem Brett hatte.
    Gerne aber auch wer anders 🙂

    • martin sagt:

      ich kann mich mal als trainer versuchen. allerdings noch ohne garantie, da ich vll. (aber eher unwahrscheinlich) zu dem zeitpunkt in hamburg bin.
      nä. woche weiß ich bescheid. thema wäre ungleichfarbige läufer im mittelspiel oder evt. bauernendspiele. vll. auch ganz was anderes 😉 (nur keine eröffnungen).

      • Marcus sagt:

        Martin, wie ist der Stand der Dinge?
        Ich bring morgen einfach mal 1-2 atemberaubende Partien mit

        • martin sagt:

          habe vergessen das zu bestätigen, ich bin morgen da. ich werde ein paar partie fragmente zu einem mittelspiel thema vortragen. ab 19 uhr bin ich da.

  2. Elmar sagt:

    Einfach mal Freitags zum Spielabend kommen, Partien mitbringen und gemeinsam reinschauen, wie´s
    der Markus im Moment wunderbar macht…………..

    • Marcus sagt:

      Freud mich, dass es gut aufgenommen wird 🙂

      Das erste Training war schon etwas fad, da das Thema auch nicht ganz glücklich war. Kurzremisen gab es bislang von mir nicht zu sehen und ich wollte mit dem Vortrag zeigen, dass es im Mannschaftskampf gegen Unna auch anders hätte kommen können, wenn die Gegnerin nicht mit b2-b4 den Figurentausch erzwingt. Daher war die Materie an sich schon reichlich „theoretischer“ Natur, weil ich das Publikum nicht aktiv mit einbeziehen konnte.
      Aber die ein oder andere interessante Idee im Turmendspiel habe ich schon zeigen können 🙂

      Das zweite Training war dann schon deutlich besser und interaktiver, denn die Partie gegen Mülheim war schon sehr schön.

      Zu meiner Partie vom Sonntag:
      Hab den Fehler in der Eröffnung schon ermittelt, wonach Schwarz sofort einfachen Ausgleich hatte.
      Mein Gegner hat es sehr ordentlich gespielt und ich habe leider nie richtig in der Partie angekommen. Als ich mich dann endlich „wohl“ fühlte und Chancen sah, doch noch etwas zu erreichen, war dann mal leider wieder „blunder-time“ …

  3. martin sagt:

    @Rolf: Von deiner Partie habe ich eher weniger mitbekommen und irgendwas musste ich ja schreiben 😉
    Es sah zumindest zwischenzeitlich so aus dass du unter Druck warst (König in der Ecke, D und beide T des Gegners in aktiver Position).
    Sowas ersetzt natürlich keine genau Analyse.

  4. Django sagt:

    Ja, es war ein grandioser Tag, wenn man ihn von Ende und Ergebnis her sieht.
    Ich gebe zu, dass ich damit nicht gerechnet hatte, zumal unsere Mannschaft auf Ersatz angewiesen war.
    Zum Glück war der Ersatz hoch motiviert und engagiert, da schließe ich Walter mit ein, denn der hat seinem Gegner erstmal verbal nach ein paar Züge die Leviten gelesen, um dem verunsicherten Gegner kurz drauf ein Remis zu offerieren.
    Und der Rest der Stamm-Truppe war auch nicht auf vor-österliche Nächstenliebe aus, sondern jeder versuchte aus der Situation, druckfrei agieren zu können, etwas zu machen.

    Also: Dank und Gratulation an alle Beteiligten!!!

    Dass es gleich 6 Siege waren, war letztlich etwas hoch, okay, gebe ich zu. Aber wir haben ja immer (nur) dann Glück auf den Brettern, wenn es um nix mehr geht.

    Kleine Nachfrage an Martin: Ging es deiner Ansicht nach bei mir wirklich hin und her, ich hatte eigentlich immer das Gefühl mindestens ausgeglichen zu stehen, wennn man Uhr und Stellung addierte sogar immer besser, darum hab ich ja auch mehrfach Remisangebote abgelehnt. Meines Erachtens stand ich in der Phase bis zum 35. Zug immer leicht besser und konnte ihn massieren, bevor es in der Zeitnotphase beiderseits etwas wackelig wurde. Hatte aber genau jene gewinnträchtigen Abwicklungen im Auge, die später zum Tragen kamen und wähnte mich nie in Verlustgefahr. Vielleicht brauch ich ja deine meisterlichen Rat, warum du zu einer anderen Einschätzung kommst, vielleicht mal am Analysebrett?

    Nun kann der Vorstand beruhigt mit den Überlegungen für die nächste Saison starten! Aber nicht gleich wieder träumen, die Personaldecke der Ersten ist einfach zu dünn für mehr und dauerhafte Erfolge.

  5. Walter sagt:

    Es waren nur Vier Züge.
    Aber schön dass ich dabei war

  6. Jan sagt:

    Vielen Dank an unsere „Aushilfen“ aus der Zweiten, die mit 2,5 Punkten aus 3 Partien einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben.

  7. martin sagt:

    Bericht zum Spieltag:

    Walter hat nach ca. 6-8 Zügen remis „gespielt“.

    Elmar hat mit Weiß einen Eröffnungsfehler seiner Gegnerin in der Italienischen Eröffnung mit einem Springer(schein)opfer auf f7 ausgenutzt. Dies brachte ihm forciert den Rückgewinn der Figur samt Mehrbauern und kaputter Königsstellung der Gegnerin. Die Partie war im Grunde nach 7 Zügen vorbei und Elmar hat sehr solide den großen Vorteil zum Punkt gebracht.

    Alex stand nach der Eröffnung recht schlecht, doch nach einigen Ungenauigkeiten des Gegners bekam er im Mittelspiel mit ungleichfarbigen Läufern starken Königsangriff und hat diesen zum vollen Punkt gebracht.

    Ich konnte im geschlossenen Sizilianer mit Schwarz schnell ausgleichen und erreichte eine bequeme Stellung mit vielen Möglichkeiten. Bei sich langsam anbahnender Zeitnot meines Gegners entschied ich mich die Stellung kompliziert zu halten und
    mein Gegner hat…
    …weiter nachgedacht. Zeitüberschreitung im 24ten Zug. Somit 3,5:0,5 nach ca. 3:30 Std.

    Dann dauerte es eine Weile bis zur nä. Entscheidung und diese Phase war von allgemeiner Zeitnot geprägt.
    Jan musste in einer optisch etwas schlechteren Stellung auf kleinsten Raum manövrieren und brachte seine Figuren langsam Richtung
    Königsflügel. Der Gegner hat etwas inkonsequent gespielt und so kam Jan zum Durchbruch und hat den Monarchen in arge Bedrängnis gebracht.

    Daniels Partie war die größte Überraschung. Im Mittelspiel hat er eine Qualität eingestellt und es bahnte sich ein schneller Verlust an. Doch Irgendwie kam er zu einer Stellung mit Dame und Springer gegen Dame und Turm vom Gegner mit geschwächter Königsstellung des Gegners. Wir alle wissen wie stark das tödliche Duo Dame und Springer sein kann und Daniel knüpfte sehr geschickt ein Mattnetz.

    In Rolfs Partie ging es mehrmals hin und her. Irgendwann wurde eine Stellung mit Dame und zwei Türmen für beide erreicht in der auch beide Königsangriff hatten. In optisch eher schlechterer Stellung gelang Rolf ein Bauerndurchbruch der ihm den Sieg sicherte. 6,5:05 nach ca. 5:20 Std.

    Den Ehrenpunkt holten die Gäste ausgerechnet gegen unseren Top-Scorer Markus.
    Markus kam zwar gut aus der Eröffnung, doch hat im damenlosen Mittelspiel etwas den Faden verloren. Der Gegner hat in beiderseitiger Zeitnot und etwas besserer Stellung einen Fehler von Markus ausgenutzt und in ein gewonnenes Endspiel übergeleitet.

    Insgesamt zwar ein verdienter, doch in der Höhe etwas zu deutlicher Sieg. Trotzdem kann man diesen Spieltag als insgesamt beste Mannschaftsleistung in dieser Saison ansehen!