RSG 1 lässt im Aufstiegs-Rennen erneut Federn!

Nachdem unsere Erste bereits am letzten Spieltag gegen ein Team aus den Niederungen der Verbandsklasse 2 nicht gewinnen konnte, so langte es diesmal in Essen-Kupferdreh erneut nur zu einer Punkte-Teilung, welche als Konsequenz das Abrutschen auf Rang 3 der Verbandsklassen-Gruppe 2 mit sich brachte

Im Gegensatz zum letzten Kampf musst man diesmal jedoch mit 3-fachem Ersatz antreten, da Jan Rolf (Brett 3), Tom Kleiner (5) und Felix Gerlach (6) verhindert waren. Diese Lücken konnten aber durch Elmar Hillebrand (fester Ersatz) sowie Heinrich Balke und Roman Pientka ausgefüllt werden. Die Nachrücker aus der Zweiten zogen sich achtbar aus der Affäre und erreichten ebenso ein Remis wie Marcus Henn am Spitzen-Brett und Alex Multhaup an 5. Erneut voll punkten konnten Martin Herud an 2 und “Oldie but Goldie” Peter Buchholz an 3, die nun beide einen Score jenseits der 80%-Marke aufweisen!

Der souveräne Sieg von Verfolger Bochum-Gerthe ließ diesen aber nun Platz 2 einnehmen, welchen unser Team leider nicht mehr aus eigener Kraft zurückerobern kann. Selbst der höchstmögliche Erfolg am letzten Spieltag daheim gegen den Tabellen-Vierten aus Kamen-Bönen wäre zu wenig, wenn die Bochumer ihr Heim-Match gegen das Mittelfeld-Team aus Mülheim einfach nur knapp gewinnen würden, wodurch, wie bereits jetzt schon, weitherhin die bessere Brett-Punktzahl den Ausschlag zu deren Gunsten gäbe.

2 Comments

  1. martin sagt:

    Ein insgesamt sehr spannender Spieltag, bei dem alle Ergebnisse bis zuletzt offen waren.
    Auf Brett 1 konnte Markus mit Weiß keinen Vorteil aus der Eröffnung verbuchen und nachdem die Damen getauscht worden sind, entstand ein Endspiel das aufgrund der ungleichfarbigen Läufer starke Remistendenzen hatte.
    Mein Gegner auf Brett 2 hat die Eröffnung mit Weiß “sehr vorsichtig” behandelt (um es mal sehr positiv auszudrücken).
    Nach 1.g3 e5 2.Lg2 Sf6 3.b3? d5 steht Schwarz bereits im dritten Zug besser.
    Ich habe positionellen Druck im Zentrum und am Königsflügel ausgeübt und hatte eine leichte Partie, während mein Gegner recht viel Zeit verbrauchte die Stellung zusammenzuhalten.
    In schlechter, aber noch nicht verlorener Stellung und mit etwa 20 min für 20 Züge nahm mein Gegner einen vergifteten Bauern, der seine Dame ins Abseits brachte.
    Ein kombinierter Angriff von Dame, Springer und Turm entschied anschließend sehr schnell die Partie.
    Peter hat im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und konnte diesen soverän verwerten.
    Doc stand nach der Eröffnung sehr schlecht, den er musste seinen König nach e7 ziehen. Trotz sehr unsicherer Königsstellung und einem Bauern weniger, konnte Doc Gegenspiel generieren. Ein Läufereinschlag auf f2 hätte wohl remisiert bzw. sogar gewonnen.
    Doch den fand Doc leider erst nach der Partie.
    Alex Partie hatte es in sich: das Niveau war eher unterirdisch (zuerst von Alex und später noch viel mehr vom Gegner), doch aber ziemlich spannend.
    Alex kam mit Weiß in der Eröffnung unter die Räder, den er wollte einen Gambitbauern behalten (nach e4 d5, exd5 Sf6, c4 c6, dxc6? Sxc6) und stand wenige Züge später sehr schlecht und kurz danach komplett breit.
    Sein Gegner hatte sehr viele, sehr einfache Gelegenheiten gehabt, die Partie sofort zu beenden.
    Alex hatte zwei Bauern für eine Figur, allerdings waren diese zersplittert und seine Figuren standen auch schlecht.
    Doch sein Gegner hat mit eher “semiprofessionellen Abtauschmanövern” Alex zwei starke Freibauern beschert.
    Diese wurden mobil und am Ende rettete nur die Anwesenheit ungleichfarbiger Läufer seinem Gegner einen halben Punkt.
    Elmar hat leider seine Partie sehr schnell verloren, da sein Gegner mit einem taktischen Trick (Damenopfer mit Springergabel wenn ich mich nicht irre) eine Figur gewann.
    Heinrich verpasste wohl in einem Vorstoß Franzosen eine gute Möglichkeit mit c4 das Zentrum aufzuhebeln und anschlißend war wohl nicht mehr als ein Remis zu holen.
    Bei Roman ging es auch hin und her und ähnlich wie bei Alex von beiderseitigen Fehlern geprägt. Der Ausgang war insgesamt eher glücklich für seinen Gegner, da Roman (erst im Nachteil mit Turm und Bauern gg 2 Figuren, später auf einmal mit Mehr Qualität) die meiste Zeit besser, bzw. Auf Gewinn stand).
    Suma sumarum kann sich niemand über das 4:4 großartig beschweren, doch nützen tut es beiden Mannschaften eher nicht

    • Doc sagt:

      Alles somit gesagt!? Schöner Bericht – wobei 20% bis gefühlte 40% der Spieler, die in der 1. Mannschaft aufgestellt sind, leider eh’ kein Interesse am Aufstieg haben.