RSG 1 gelingt Überraschungs-Coup!

Einen allgemein unerwarteten Erfolg durfte die Erste am letzen Sonntag feiern. Gegen die deutlich favorisierte SG Marl-Drewer 1 konnte man sich nach spannendem Verlauf und einer allgemein ansprechenden Team-Leistung mit 4,5:3,5 durchsetzen! 

 

Bereits der Auftakt verlief verheißungsvoll, als es Nicolas an Brett 4 gelang, den 200 DWZ-Punkte höher dotierten Wilfried Uhlich zu düpieren, dem in Aussicht auf ein in der Folge nicht zu verhinderndes Matt nur die beglückwünschende Handreichung blieb.

Als kurze Zeit später auch noch Jan Rolf an 2 souverän gegen Ulrich Arnold gewann, hatte zunächst die RSG das psychologische und moralische Momentum auf ihrer Seite.

Doch quasi nur ein Augen-Blinzeln später holte der vermeintlich angezählte Goliath zum Gegenschlag aus!

Als Erster bekam dies der arme Walter an 6 zu spüren. Es gelang ihm zwar, früh einen Bauern zu gewinnen, jedoch musste er Martin Schäfer im Mittelspiel die Iniative überlassen, welche diesem einen Mehr-Bauern einbrachte, den er leider siegbringend ummünzen konnte. 

Danach erwischte es Uwe an 7. Gegen Felix Pennig (+280) hatte er bereits frühzeitig einen schweren Stand. Ihm blieb fortan immer weniger Luft zum Atmen und so musste er sich letztlich trotz energischer Gegenwehr in einem Matt-Angriff geschlagen geben. 

Am Spitzen-Brett galt Marcus Henn gegen Volker Mittmann (-130) zwar als leichter Favorit, sah sich jedoch ähnlich wie Uwe einem beengten eigenen Spiel ausgesetzt, welches in einem starken Königs-Angriff seines Gegners gipfelte, gegen welchen er trotz aller Bemühungen ungewohnterweise kein adäquates Gegenspiel aufziehen konnte und seinem Gegenüber nach einer langen Erfolgs-Serie leider den vollen Punkt überlassen musste. Somit lagen die Marler auf einmal mit 3:2 in Front. 

Doch glücklicherweise drehte sich das Blatt wieder zu unseren Gunsten, auch, oder gerade weil es Daniel an 8 gelang, gegen Wolfgang Ritter (+200) innerhalb dessen lange Zeit vorteilhaften Stellung äußerst erfolgreich den Nachweis eines inkorrekten Bauern-Opfers zu erbringen und einen allgemein moralisch immens wichtigen Sieg einzufahren.

Etwas dramatischer ging es in Heinrichs Partie gegen Uwe Nebel an Brett 3 zu. In dem konzentrierten Bestreben ein Matt-Netz gegen unseren Captain zu spannen, übersah er einen starken Gegen-Angriff, der Heinrich zu einem letztlich schön herausgespielten Sieg führte, wodurch das Mannschafts-Remis gesichert war.

Nun waren alle Augen-Paare auf Brett 5 gerichtet. Trotz eines Mehr-Bauern seines Gegners Lars Schäpers gelang es Elmar in ein Damen-Endspiel abzuwickeln, in welchem er den Nachteil neutralisieren und zur großen Freude aller anwesenden RSG’ler routiniert in ein sicheres Remis abwickeln konnte!

Durch diesen überraschenden Coup hat man sich nach den beiden Start-Niederlagen nunmehr etwas aus dem Keller-Bereich der Liga lösen können und ist guter Dinge, am 16.12. in einem weiteren Heim-Spiel gegen den tabellarischen Nachbarn Kirchhellen mit demselben Engagement erneut erfolgreich zu sein.

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