Ergebnisse vom 22.04.2012

Verbandsliga:  SG Gladbeck – RSG I 2:6   –> Ergebnisportal

Verbandsklasse:  RSG II – Rochade Steele/Kray 3,5:4,5   –> Ergebnisportal

Kreisliga:  Rochade Disteln II – RSG IV 4,5:1,5   –> Ergebnisportal

16 Comments

  1. Nullvierer sagt:

    Wir werden eure Page im Blick behalten, und gerne kommen!
    Natürlich wollte ich auch nicht unterstellen, dass “ihr euch die Taschen voll macht” (natürlich nicht), sondern einen Zusammenhang finden, das erhebliche Kosten entstehen, weil gezielt Regeln ignoriert werden, die grundsätzlich jeder kennen sollte. Fast immer verzichtet man auf einen Protest, weil der Spielstand oder die Tabellensituation es einfach nicht wert sind. Das macht deren Verhalten aber lange nicht richtiger, vor allem weil es sie insgeheim sogar nur motiviert, es beim nächsten Mal weiter zu perfektionieren…

    Ich persönlich glaube nicht, dass es erfahrene Schachspieler gibt, die nicht wissen mit welcher Hand die Uhr gedrückt werden muß, wann bzw wie oft Remis geboten werden darf, oder (was ich viel schlimmer fand) nicht in fremde Partien hinein geredet werden darf.

    Das ist eine gezielte Aktion, die in irgendeiner Form zum Erfolg führt, und wenn auch nur der Gegner irgendwie den Faden verliert.

    Eine witzige Anekdote aus dem o.g. Mannschaftskampf noch am Rande:
    Einer der beteiligten Spieler machte im Endspiel einen schlechten Zug, der eine Figur eingestellt hätte.
    Als die drumherum stehenden Mannschaftskollegen es sahen, ruderten sie unauffällig mit dem Armen, und machten ihn darauf aufmerksam.
    Als er dann seinen Fehlzug bemerkte, lief er unserem Spieler auf die Toilette hinterher, um ihm dort Remis zu bieten – was dieser annahm, weil er vor dem Fehlzug leicht schlechter stand!
    Ob sie sich auch gleich dort die Hände schüttelten ist hingegen nicht bekannt 😉

  2. Michael Rath sagt:

    Ich fühle mich jetzt einfach einmal angesprochen. Erstens habe ich nichts davon, wenn der Vestische Schachkreis Bußen verhängt. Zweitens bin auch ich nur ein “Hobbyspieler” und daher in der Auslegung der Regeln auf Amateurebene (aber da fängt es ja schon an, was gehört dazu, was nicht?) etwas “flexibler”.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hat Frank erst letztes Jahr noch eine Regelkunde in RE-Süd durchgeführt. Da war das Interesse von den Vereinen her leider eher überschaubar.

    Aber wie Teajay schon gepostet hat, habe ich bei uns im Verein vor der Saison alle MF zu einer kleinen Fragerunde eingeladen. Dazu waren dann auch noch 2-3 andere Vereine erschienen (u.a. auch RSG). Denke mal, dass ich vor der nächsten Saison so etwas noch einmal machen könnte. Einfach unsere Homepage im Blick behalten. Dort wird der Termin dann rechtzeitig bekannt gegeben.

  3. Nullvierer sagt:

    Das ist mir bewusst, Heiko.
    Ich habe das komplette Fide-Regelwerk vorwärts und rückwärts gelesen, aber dann doch nur “schwammige Aussagen” gefunden. Könnte, sollte, darf man nicht…
    Mir sind also die Regeln bekannt, und auch wie man sie (hinterher!!) durchgesetzt bekommt, aber keinesfalls wie man seine Interessen vertritt ohne vor Ort ein richtiges Faß auf zu machen.

    Aber ihr habt vor gar nicht langer Zeit selbst so einen Fall gehabt (in Zecken-City war es wohl), wo den Gegner die Regeln nicht wirklich interessierten.

    Und diese Fälle meine ich!
    Erst einmal hat die Provokation grundsätzlich Erfolg…
    Es wird massiv Einfluß auf den Verlauf des Kampfes genommen, und ggf sogar das Ergebnis beeinflußt.
    Hinterher kann man so viel Einsprüche einlegen wie man will, der Einzige der sich darüber freut ist Strotze – weil ganz schön teuer (Obwohl, Michael auch, ist ja ebenfalls im Vestischen Vorstand).

    Wie man es dreht, das Opfer ist erst einmal der Blöde, und wird hinterher ggf sogar noch zum Sündenbock gemacht, mit Aussagen wie “nach 40 Jahren Schach sollte er es abkönnen…”.

    Wenn sich jeder an die Regeln halten würde, wäre alles nicht nötig! Remisgebot – Ablehnung – fertig. Und spätestens nach der Aussage “Ich spiele nur Remis, wenn ich tot vom Brett kippe” sollte Ruhe sein.

    Vielleicht ist es eine richtig gute Idee, Vor einer Saison alle Mannschaftsführer zu einem “Kurzseminar” einzuladen, und über die wichtigsten Regeln zu informieren.
    Denn ich halte zwar Volker Rhein für einen unsportlichen Akteur, aber das Selmanaj so eine Regel in den Raum wirft, war nackte Regelunkenntnis!
    Wenn es an Räume mangelt, sprich mich bitte mal direkt an, das Pfarrheim ist hat bisher recht wenig Termine im Sommer!

  4. Michael Rath sagt:

    Ich würde mal für eine Regelkunde zur Verfügung stehen, denn wie ich sehe, besteht leider wohl immer noch Handlungsbedarf

    • Teajay sagt:

      Hallo Micha,
      gute Idee. Ich war ja im letzten Jahr mit Florian und Tom bei eurer Veranstaltung in Haltern und es war sehr gut !
      Persönlich rege ich mich über die Handyregel nicht auf. Finde diese auch gut, da Handygebimmel störend ist.Und wer betrügen will macht es so oder so.
      Ich würde das eingeschaltete Handy auch akzeptieren, wenn es vor dem Mannschaftskampf angekündigt wird und wirklich nur für einen trifftigen Grund gebraucht wird.
      Der Fall am Sonntag war eben unglücklich.
      Wir wollen doch alle nur Schach spielen.

      Mal etwas zur Auswertung dieser Partien :
      Die DWZ sollte die Spielstärke eines Spielers wiederspiegeln.
      Verliere ich eine Partie aufgrund des Handyklingelns in einer gewonnen Stellung verliere ich DWZ-Punkte.
      Gewinne ich kampflos, lasse das”k” auf der Spielberichtskarte weg, gewinne ich DWZ-Punkte. – Aber wer macht das schon 🙂

    • Heiko sagt:

      Nullvierer spielt bei Rochade Disteln, dort ist größerer Bedarf als bei uns 🙂

      Man darf übrigens nicht ständig ein Remis anbieten, weil dies als Störung des Gegners ausgelegt werden kann. Und dies kann im Extremfall mit einem Punktverlust gewertet werden.

  5. Nullvierer sagt:

    Es ist eine blödsinnige Regel, mit den Handys, ebenso wie das Alkoholverbot.
    So kann ich mich sturzbetrunken ans Brett setzen, und alles ist gut – bestelle ich mir ein Alster, bin ich raus.
    Schon mein ganzes Leben habe ich den Eindruck Politiker, Funktionäre, und ähnliche Zeitgenossen, möchten krampfhaft irgend etwas einführen, nur um sich unsterblich zu machen!
    Dabei sollte eher darauf geachtet werden, dass vorhandene Regeln durchgesetzt werden!

    Mir sind seit dem Wechsel zwei kuriose Situationen passiert:
    1. Volker Rhein (gegen den ich auch Sonntag mal wieder spiele) bietet im Schnitt 20-50x Remis – unabhängig von der Stellung. Ermahnungen damit aufzuhören quittiert er mit hineinmurmeln in die Partie (“jetzt verlierst du, wirst schon sehen was du davon hast”).
    Der herbeigerufene MF (Selmanaj) war völlig konsterniert: “Ich verstehe die Diskussion nicht, man darf doch alle 10 Züge 6x Remis bieten”.
    Während ich vor zwei Jahren einfach gewann, so stellte unser Schachfreund Heßke im letzten Jahr, völlig mit den Nerven fertig, nach Wiederaufnahme einzügig die Partie ein…

    2. In einer Blitzphase hielt mein Gegner seine rechte Hand ununterbrochen an der Uhr, während er mit links zog.
    Ermahnungen das zu unterlassen wurden schlicht ignoriert – gingen aber ohnehin nur auf meine Zeit, und meine Konzentration.

    Wer schützt uns vor solchen Regelauslegungen, bzw vor der provokativen Missachtung?
    Erzählt mir jetzt nichts von Protest oder dergleichen!

    Der “Unschuldige” muß geschützt werden, und nicht zu Handlungen gezwungen werden!
    Beim Handy ist es zumindest eindeutig= 0 (wenn auch blödsinnig)

  6. Huhnigen sagt:

    Hast schon recht Kerstin,ist halt einniges zusammengekommen.
    Dumm gelaufen und beim nächstenmal besser machen.
    Übriegens kammen auch welche aus Disteln gerade aus Rixen wieder 🙂

  7. Charles sagt:

    Schade leider nicht der erhoffte Sieg.Trotzdem ein toller Erfolg der IV.Mannschaft,als Aufsteiger und dann noch bestehend ausschließlich nur aus jungen Talenten im ersten Jahr in der Kreisliga und dann noch bis zum Schluß um den Aufstieg mitzuspielen ist doch gar nicht so schlecht,nur weiter so.Bei bißchen mehr Clevernes oder Erfahrung wäre bereits mehr drin gewesen,nun aber Kopf hoch, wenn nicht dieses Jahr aufgestiegen,dann vielleicht im Nächsten.

  8. Kerstin sagt:

    Na ja, mein Mann hat eigentlich nicht gewusst, dass bei einem Anruf das Spiel verloren geht, wenn das Schachspiel noch im Gange ist, sonst hätte er bestimmt nicht angerufen. Passiert ist passiert und am meisten ärgert sich wohl Felix über das verloren gegangene Spiel.

    Und wie ich mitbekommen habe, sind ja einige Jungs aus der IV. Mannschaft sozusagen auf dem Rückweg von Rixen direkt von der Autobahn nach Herten gefahren, was natürlich total anstrengend ist und wobei vielleicht auch Schlafmangel dazukommt.

  9. Huhnigen sagt:

    Olii hat es zwar nicht dierekt in der Begrüßung gesagt,es aber laut durch den Raum gerufen,so das es auch unsere Leute hören konnten.
    Dan das Handy anzulassen ist einfach dumm und dan auchnoch vom egennen Vater angerufen zu werden,der weiß das man nen Spiel hat,noch dümmer. Ich hätte wohl genauso gehandelt wie Felix Gegner ! Es ging um den Aufstieg und um den wichtigen Punkt zum 2:0,ansonsten wäre es mir wohl ehgal gewesen. Egal, passiert ist passiert und das wird ihm bestimmt nicht nochmal passieren.
    In einigen Pertien standen wir zeitweise klar besser,das diese dan nicht gewonnen wurden lag wohl wirklich noch an mangenlder abgebrühtheit und der Erfahrung der Gegner.
    Und Many hat schon recht,im großen ganzen geht der Sieg für Disteln in Ordnung.

  10. Nullvierer sagt:

    Eure gut ausgebildeten Nachwuchsspieler trafen Sonntag auf absoluten Siegeswillen.
    Der Kampf muß für eure IV. nicht verloren gehen, aber irgendwie wirkten sie in den Partien auch bisweilen hilf- und planlos.
    Die Sache mit dem Handy ist natürlich ärgerlich und sehr schade für den Jungen – was ich auch schon sagte, ehe die Reklamation durch war. Aber wir haben die (evtl blödsinnige) Regeln nicht gemacht…
    Die Fragen, die wir uns in diesem Moment stellten, waren: Was würde der Gegner machen?
    Und da es um ein direktes Aufstiegsspiel ging, war die Antwort schnell gefunden!

    Letztlich ging der Kampf 4,5: 1,5 aus. Felix mit einem Punkt, dafür spielt Hans an Brett 6 (anders) weiter, bleibt immer noch bei 4:2.

    Vielleicht das letzte Mal, dass wir eure Wunderkiddies schlagen konnten, aber an diesem 23.04.12 war es trotz Handy keinesfalls unverdient (zumal unser 100% Jugendlicher fehlte, wegen einem Schulkonzert).

  11. EbMaster sagt:

    Genau der Grund, warum ich als MF vor Beginn des Kampfes noch immer auf das Ausschalten der Handys hinweise. So hätte man es zumindest lautlos stellen können. Dumm gelaufen für Felix aber absolut regelgerecht.

    Schade nur, dass selbst in unseren unteren Spielklassen die Tolleranzgrenze manchen Spielers so gering ist, dass auch jeder Regelverstoß sofort reklamiert wird, anstatt die sportliche Entscheidung am Brett zu suchen.

    • Teajay sagt:

      Der MF hat auch vor dem Kampf hingewiesen. Und bei dem Kampf ging es ja um einiges, so dass der Gegner mannschaftsdienlich gehandelt hat. Aus Schaden wird man halt klug.
      Felix hat aber Glück. Die Niederlage kommt nicht in die DWZ-Berechnung, da sein Gegner keine DWZ hat.

  12. Heiko sagt:

    Von der 4.Mannschaft hatte ich eigentlich einen Sieg erwartet…erhofft…

    • Teajay sagt:

      Wie ich gehört hab war wirklich mehr drin.
      Unglücksrabe war Felix. Spielt eine perfekte Saison, bisher 7 aus 7, steht wieder völlig auf Gewinn und dann klingelt das Handy…. Der Vater wollte wissen, wannn er nach Hause kommt…. das Handy hat er nur nicht ausgemacht, weil es das Handy seiner Mutter war und er den Pin nicht wusste……. Kopf hoch!