Verbandsliga-Team mit 1.Saisonsieg

Die Siegesserie der RSG-Teams bleibt bestehen. Im letzten Spiel des Kalenderjahres 2013 besiegte unser Verbandsligateam den Gast aus Bochum Linden mit 4,5:3,5.  Damit konnten wir die Rote Laterne an die SD Osterfeld weitergeben.

Am ersten Brett einigte man sich schon sehr sehr schnell auf Remis. Spielte man überhaupt oder baute man nur Ruck-Zuck eine ausgeglichene Remisstellung auf? Auch unser Captain Jan Rolf spielte zum vierten mal in dieser Saison unentschieden. Es sah so aus, als ob Jan am Ende etwas aktiver stand, aber das Remis ging durchaus in Ordnung. Felix Gerlach rechtfertigte seine Nominierung in der ersten Mannschaft mit einem Remis. Felix hatte zwar einen Bauern mehr, aber das Schwerfigurenendspiel sah verdammt nach Remis aus. Leider musste Jürgen Meyer seine Partie verloren geben, so dass der Gast aus Bochum in Führung ging. Jürgen verlor im Mittelspiel eine Bauern, konnte aber einen Bauern wenig später zurückerkämpfen. In Zeitnot öffnete er seine Königsstellung, was der Gegner postwendend bestrafte.  An Brett 2 beendete Thorsten Jaring seine Negativserie. Thorsten gab einen Bauern um Druckspiel zu bekommen, als dieser aber nachließ sah es schlecht aus. In beidseitiger Zeitnot konnte er aber einige Drohungen aufbauen, der Gegner fand nicht die richtigen Erwiderungen und verlor eine Figur. Nun spielten noch Rolf Jungbluth und Tom Kleiner. Rolfs Stellung sah nicht sehr gut aus, aber er konnte sich eine Dauerschachstellung erspielen. Er hätte mit einer Qualität mehr noch weiterspielen könnte, verließ sich aber auf Tom. Tom hatte zu dem Zeitpunkt einen Springer gegen einen Bauern gewonnen. Das Doppelspringer gegen Springer- Endspiel spielte er jedoch sehr fein zu Ende. Mit seinem Sieg war der Mannschaftssieg perfekt!

16 Comments

  1. Teajay sagt:

    Genau ! Wir haben gewonnen , also P-A-R-T-Y

    Neues Thema ? Wie sehen unsere Aufstiegschancen aus, oder spielen wir nächstes Jahr immer noch in der Verbandsliga ?

    • Heiko sagt:

      Aufstiegschancen = 0 %
      Klassenerhalt = 10 %
      Abstiegschancen = 90 %

      —> Verbandsklasse wir kommen!

      • DOC sagt:

        Jeder geht den Weg den er gehen will. Wenn Ihr also in die Verbandsklasse wollt.. “Müsst halt nur viele Remise einfahren” dann schafft Ihr das auch.

  2. Django sagt:

    Lasst uns mal lieber die Diskussion über den Sinn und Unsinn von frühen (was auch immer das heißt) Remis hier einstellen, da ist eher was als Thema für das jährliche Mannschaftsbesäufnis oder den Vereinsabend.

    Denn wir wollen ja eigentlich beim Schach nur Spass haben und uns nicht zu sehr verbeisen in Grundsatzdiskussionen, ist zumindest meine Vorstellung vom Vereinsleben.
    Das verbissene konfrontäre Diskutieren hab ich jeden Tag 10 Stunden auf der Arbeit, das brauch ich privat dann nicht auch noch 😉

  3. Teajay sagt:

    Umso eher man Remis macht, umso mehr schiebt man Verantwortung auf andere. Von Sofia-Regel innerhalb der Mannschaft halte ich aber nix, da mannschaftstaktisch auch ein schnelles Remis gut sein kann. Im Mannschaftskampf ist die einzelne Partie immer nur ein Teil einer großen Komposition

  4. Heiko sagt:

    Sehr interessant wäre es, wenn sich eine ganze Mannschaft freiwillig den Sofia-Regeln unterwerfen würde und z.B. ein Remis nicht vor dem 40.Zug vereinbart werden darf. Es würde mich nicht wundern, wenn sich so ein Experiment positiv auf zahlreiche Spieler auswirken würde. Jeder weiß dann vorher, dass er voraussichtlich vier Stunden bei einem Mannschaftskampf kämpfen muss und wird daher gleich von Beginn an mit einer besseren Einstellung ans Brett gehen. Mal eben ein Remisangebot abgeben und eine Partie nicht auskämpfen ist dann nicht mehr drin.

  5. Teajay sagt:

    Am Sonntag war jeder halber Punkt wertvoll . Egal ob nach 10 Minuten oder 100 Zügen. Außerdem wenn man 50 Züge mit der Dame rumhampelt und gegen den blanken König nicht mattesten kann….es kommt nicht auf die Länge der Partie an sondern auf die Qualität

    • Heiko sagt:

      Mir ist ein Spieler lieber, der zumindest versucht, mit der Dame mattzuseten, als einer der nur 20 qualitativ hochwertige Züge macht und dann ins Remis einwilligt.
      Die Zugzahl hat in den meisten Fällen eine hohe Aussagekraft.

  6. Jan sagt:

    Allein mein Kampf in Hamm hatte fast 100 Züge. 😉 damit habe ich für andere Partien schon etwas vorgearbeiet.

  7. Django sagt:

    Enger Kampf diesmal. Und endlich auch mal Mannschaftspunkte!!!
    Was noch wichtiger ist.

    Der Kampf war wirklich knapp, etliche Partien kippelten hin und her, was in TJs Bericht (zum Teil und Glück der Spieler) etwas “beschönigt” wurde.
    Aber endlich hatten wir mal Glück.

    Zu meiner Partie nur eine kleine Korrektur:
    Nachdem mein Gegner konsequent versäumt hatte, seine Druckstellung an vier, fünf, sechs Zügen in einen Punkt zu verwandel landete ich aufgrund eines taktischen Handgemenges vor dem 40.ten Zug zum Glück noch in einer Stellung, wo ich zwar die Qualle für zwei Bauern bekommen hatte, leider davon ein Freibauer. Mit Hilfe der beiden Türme und der letzten Leichtfigur konnte ich dann als Notbremse noch das Dauerschach forcieren, da mein Gegner das viel zu spät als Motiv sah und auf den Bauern gesetzt hatte.
    Diesmal war das Remis also mehr als glücklich.

    Apropos Remis:
    Wir kriegen einen Sonderpreis für Remisspieler???
    Denn neben mir hat ja auch Jan einen Score von vier Remis aus vier Partien. Bedeutet wohl, dass das Mittelfeld stabil ist, wenn man es nett formuliert. Oder dass die Mittelachse keine Partien mehr gewinne kann, wenn man es garstig sieht 😉

    • Heiko sagt:

      Der Remisschieberpreis wird nur vergeben, wenn die durchschnittliche Zugzahl der Partien über 40 liegt!

      • Django sagt:

        Das schaffen Jan und ich bestimmt.
        Zumindest wenn man die durchschnittliche Zügezahl der ganzen Mannschaft zu Grunde legt 😉

        Diesen Sonderpreis holen wir nach Ost, gelle, Jungs, steuert auch mal reichlich halbe Punkte bei.

  8. DOC sagt:

    Schöner, wichtiger Sieg. Glückwunsch an das 1.Team.

  9. Heiko sagt:

    Tolle Sache! Es freut mich, dass euch mein schneller Abgang anscheinend nicht negativ beeinflusst hat. Mir ging es nicht gut und ich war total erleichtert, als ich ein schnelles Remisangebot bekam.