RSG 1 kurz vor dem Abstieg

Nach dieser erneuten Niederlage ist der Klassenerhalt auch mit zwei abschließenden Siegen möglicherweise bereits nicht mehr zu erreichen. Es muss schon vieles zusammenkommen, wenn die Verbandsliga gehalten werden soll. Beim SV Wattenscheid ist bereits ein ausführlicher Bericht erschienen, der die gestrigen Ereignisse sehr objektiv schildert. Die Niederlage war erst nach mehr als 7 Stunden (!!!) Spielzeit perfekt.   —> zum SV Wattenscheid

Br. Rnr. Recklinghäuser SG Läufer-Ost 1 Rnr. SV Wattenscheid 4 3,5:4,5
1 1 Kummerow, Heiko 25 Gohla, Ulf ½:½
2 2 Jaring, Thorsten 26 Henrichs, Wenke 0:1
3 3 Meyer, Jürgen 27 Nigl, Andreas 1:0
4 4 Rolf, Jan 29 Lang, Daniel 1:0
5 5 Jungbluth, Rolf 30 Klüting, Reiner 0:1
6 1002 Kleiner, Tom 31 Zwielich, Frank 0:1
7 1003 Gerlach, Felix Tobias 32 Böhmfeldt, Rolf ½:½
8 12 Pientka, Roman 4002 Büchle, Regina ½:½

2 Comments

  1. Jan sagt:

    @Django: Eigentlich hat sich bei uns beiden doch nichts verändert. Im Mittel haben wir doch beide Remis gespielt. 😉

    Insgesamt finde ich unsere Leistung gar nicht so schlecht. In den meisten Partien haben wir eine bessere Stellung gehabt, als es sich nachher im Ergebnis ausdrückte.
    Die Stellung von TJ war lange sehr remisverdächtig und gegen viele andere Spieler wäre es wahrscheinlich auch eine Punkteteilung geworden. Leider hat seine Gegnerin die Stellung so lange geknetet, bis Sie eine gewonnene Stellung hatte. Er hat LANGE!!! gekämpft, leider ohne Erfolg.
    Zu Jürgens Partie kann ich leider nicht viel sagen, da seine Partie bereits ein Ende fand, als ich noch in einer sehr heißen Phase war. Der Gegner harderte aber nicht mit sich, deshalb gehe ich von einer geutgespielten Partei und einer gerechten 1 für Jpürgenaus.
    Djangos Partie machte auf mich lange einen für ihn ungefährlichen Eindruck, so dass mich nur das schnelle Ende überraschte.
    Tom hatte einen Bauern in der Eröffnung genommen und behalten, dafür aber seinem Gegner Raum und Gegenspiel überlassen. Auch er hatte seine Chancen, wie sich später in der Analyse herausstellte. Leider musste er dem aktiven Spiel seines Gegners Tribut zollen und am Ende war die Stellung nicht mehr zu halten.
    Felix hatte eine ausgezeichnete Partie gespielt und ging mit einem Mehrbauern in das Endspiel. Figurenendspiele mit einem Mehrbauern sind nicht einfach, aber ich hatte hier insgeheim auf einen Sieg gehofft. -Vielleicht noch etwas mehr Enspieltechnik und beim nächsten Mal gibt es die EINS.
    Roman hatte einen sehr guten Einstand in der Verbandsliga. Seine Gegnerin spielte recht verhalten und er nutzte dies positionell sehr schön aus. Leider verpasste er mehrere Chancen seiner Kontrahentin den Todesstoß zu verpassen. In der Partie habe ich nur Chancen für ihn und keine für seine Gegnerin gesehen. Insofern hat er eine gute Leistung abgeliefert, denn der halbe Punkt war nie in Gefahr.
    Meine Partie war eine sehr scharfe und zeitraubende. Nach11 Zügen hatte ich noch etwa 40 Minuten auf der Uhr. Meinem Gegner erging es nicht viel anders. Ich bin absichtlich früh von den allgemeinen Theoriekenntnissen abgewichen. Dies war eine gute Idee, da mein Gegner später meinte „du hast doch sonst immer anders gespielt“.
    Somit waren seine Vorbereitungen für dieses Spiel nicht mehr relevant. Wie gesagt hatten wir eine scharfe Partie mit einer etwas besseren Stellung und mehr Aktivität für mich. Da sah mein Gegner ein taktisches Manöver, welches ich aber kontern und eine Figur gewinnen konnte. Den Rest habe ich mit wenig Zeit und nicht besonders souverän zu einem positiven Ende gebracht.

  2. Django sagt:

    Ich bekenne mich als „mitschuldig“… 🙁

    Nachdem ich (vor dem Kampf moralisch eingenordet durch Jürgen) ein frühzeitiges Remisangebot meines Gegners abgelehnt hatte, habe ich mir eine schöne, aussichtsreiche Stellung erarbeitet, in der eigentlich nur noch ich am Drücker war. Wenn man dann bei knapper werdender Zeit des Gegners etwas das Spiel verschärft, kann das auch noch nicht soooo falsch sein.
    Dumm ist es allerdings, wenn man dann ein taktisches Motiv übersieht (Figuerenopfer des Gegners nebst anschließender Springergabel und deutlichem Materialverlust), so dass man erst mit Quale und Bauer weniger da steht und ein paar Züge später dann mit der (als Strafe verdienten) Null.

    Scheinbar geht das prompt ins Auge, wenn ich mal auf Gewinn spiele 😉